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"Wir spielen gerne Theater!"
"Meinste, das ist gut für Piratenspielen?"
Da ist Musik drin.
Am Rande: Schätze wollen gehoben werden...

F: Gibt es im Waldkindergarten überhaupt Bücher?

A: Unsere interne, kleine Bibliothek für Kinder und Erwachsene steht im Bauwagen, auch die Themen-Bücher-Kiste der Velberter Stadtbibliothek. Ausgewählte Exemplare haben zeitweise "Räder"; wir nehmen sie im Bollerwagen mit in den Wald, da ist das Lesen und Zuhören noch viel schöner.

 

F. Lernen die Kinder auch den Umgang mit Schere und Stiften?

A: Die Kinder malen und schneiden, kleben und basteln genauso gerne wie andere Kinder auch. Dies tun sie im Winter vor allem morgens früh im Bauwagen, im Frühjahr, Sommer und Herbst an Tischen auf unserem Platz. Auch nehmen wir diese Dinge mit in den Wald, denn manche gute Idee entsteht spontan und will genau hier und jetzt realisiert werden, ...oder?

 

F: Immer nur Natur - wo bleibt die Kultur?

A: Wir sind jeden Tag im Wald und doch ist die Kultur ständig um uns, weil präsent. Wir bringen unsere Erlebnisse und Erfahrungen außerhalb des Kindergartens alle im Kopf mit, erzählen davon, diskutieren, erklären und demonstrieren, was wir wie getan und gesehen haben.

Natürlich machen wir Ausflüge, also raus aus dem Wald: in die Stadt zur Bibliothek, zu Museen, ins Kindertheater, zum Schmied, auf den Bauernhof, ebenso zu ausgewählten Orten der Berufswelt der Erwachsenen/der Eltern. Auch diese Kinder dürfen und sollen eine möglichst breite Palette ihrer Lebensumwelt kennen lernen. Hierzu gehört auch, dass sie andere Kindergärten, mit denen wir kooperieren, bei gegenseitigen Besuchen kennenlernen.

 

F: Wo gehen die Kinder aufs Klo?

A: Sind wir an unserem Bauwagen-Standort, nutzen wir die Toilette in der Bernsmühle. An den Wald-Plätzen, wo wir den Tag verbringen, richten wir Toilettenplätze ein. Das "große Geschäft" im Wald kommt übrigens fast nie vor.

 

F: Sind die Kinder nicht ständig erkältet?

A: Nicht häufiger als in anderen Einrichtungen. Eltern berichten sogar von weniger Erkältungskrankheiten und führen das auf die offenen Umgebung zurück: Die Konzentration von Viren und Bakterien ist im Wald deutlich geringer als in geschlossenen Räumen. Auch werden durch Wind und Wetter die Abwehrkräfte gestärkt.

 

F: Was macht ihr, wenn es sehr kalt ist?

A: Mit Kälte muss man richtig umgehen. Die Kinder sind in mehreren Schichten "eingepackt". Bis zu max. 3 bequeme Schichten von Jacken/Hosen aus Fleece und Baumwolle übereinander sind ein guter Schutz, nicht zu vergessen die oberste wasser- wie winddichte Matsch- bzw. Regenkleidung-Schicht. Damit kommen die Kinder auch bei Temperaturen unter Null gut klar, wenn wir uns alle ausreichend bewegen. Den Wärmehaushalt selbst zu regulieren, diese Kompetenz erlernen die Kinder rasch. Bei extrem kaltem Wetter frühstücken wir im Bauwagen und gehen danach erst in den Wald.

 

F: Ist es nicht viel gefährlicher im Wald als in einem Haus? Ist die Unfallgefahr nicht höher?

A: Die Unfallgefahr nicht höher als in Hauskindergärten, so die Aussage verschiedener Untersuchungen zu diesem Thema. Im Gegenteil: Die Hauskindergärten mit den höchsten Sicherheitsstandards haben die größte Unfallhäufigkeit. Die Diskrepanz wird oft darauf zurückgeführt, dass Kinder in Waldkindergärten lernen, mit Stolperstellen und unerwarteten Hindernissen umzugehen. Der uneben weiche Boden fördert den Gleichgewichtssinn, der dünne Ast unter den Füßen beim Klettern ist spürbar weniger belastbar, die Wasserkante ist unangenehm rutschig, und gutes Fallen lernen alle durch Übung, denn das kommt vor. Die Kinder machen sich vertraut mit vielen Risiken und kennen sich damit zunehmend gut aus.

 

F: Was macht ihr, wenn doch einmal etwas passiert?

Wir Erzieher sind in Erster Hilfe ausgebildet und entsprechend ausgerüstet. Wir können also im Notfall erste Hilfe leisten. Um jederzeit Hilfe holen zu können, werden zwei Handys mitgeführt, über die dannggf. ein Krankenwagen in den Wald an den jeweiligen Ort geleitet werden kann.

 

F: Was machen denn diese Kinder, wenn sie in die Schule kommen? Können die überhaupt still sitzen?

Es gibt Studien, die einen Vergleich von Waldkindergartenkindern mit Kindern aus anderen Einrichtungen ziehen, was ihre Schulfähigkeit betrifft. Daraus geht hervor: Gerade "Waldkinder" sind selbständig, können sich gut konzentrieren und sich miteinander organisieren, können aufmerksam still sitzen und sind geübt im Herstellen von Kontakt. Sie können Dinge gut benennen, Fragen stellen und ihre Fantasie spielen lassen. Schulen in Velbert und Umgebung nehmen Kinder aus dem Waldkindergarten gerne auf.

 

 
 
 

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