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Wurzelzwerge - Spielgruppe ab 2 Jahre

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Es gibt offene Angebote, in denen die Kinder je nach Wunsch und Interesse kommen und gehen.

Es gibt verbindliche Angebote wie z.B. den Begrüßungs, den Morgen- und den Abschlusskreis, Kindertheaterbesuche, die Gänge in den Wald. Darüber hinaus gibt es das Zusammensein in Kleingruppen; Interessen, Alter oder Geschlecht sind ausschlaggebend für deren Zusammensetzung.

 

Auf diese Weise können sich alle Kinder an der Ausgestaltung der Projektthemen, die sich über Tage, möglicherweise Wochen erstrecken, einbringen.

 

Rituale geben Kindern Orientierung und Sicherheit. Sich wiederholende Abläufe gibt es z.B. beim Morgenkreis und Frühstück. Das Frühstück wird durch ein Kind eröffnet und beendet, indem es die Klangschale schlägt. Es gibt es einen wiederkehrenden Dankesspruch für das Essen. An Geburtstagen gibt es ein Lied, alle Kinder haben ein Bilderbuch für das Geburtstagskind gemalt, die Geschichte von der Schildkröte, die Geburtstag hat und gefeiert wird, spielen wir.

 

Ein Waldkindergarten-Tag

Morgens zwischen 8.00 Uhr und 8.45 Uhr werden die Kinder gebracht. Jedes Kind kommt wetterfest gekleidet und hat seinen eigenen Rucksack mit Verpflegung und Sitzmatte dabei. Während der Bringzeit können die Kinder vor oder im Bauwagen spielen, malen, basteln oder Geschichten zuhören. Oft gibt es themenbezogene Angebote, an denen sich alle Kinder über Tage hinweg beteiligen. Auch werden die Vorbereitungen für den Tag getroffen: der Bollerwagen wird gepackt mit allem, was wir brauchen.

 

Der Bringzeit folgt ein 10minütiger Begrüßungskreis: wer ist da, wer nicht? Es wird gemeinsam gezählt und gesungen, übers Wetter geredet und die Vorhaben des Tages angesprochen. Und dann geht`s los in Richtung eines unserer 5 Lieblingsplätze.

 

Der Weg dort hin führt uns zu unzähligen Entdeckungen (Der Weg ist das Ziel...) und über Spielstationen. Die Kinder ziehen den vollen Bollerwagen: Werkzeug, Seile, Gitarre, Hängematte, Sitzmatten, Wasser und Seife. Beim WIE erschließen sich unendliche Möglichkeiten: Ziehen und Schieben, zu zweit, zu dritt, an welcher Seite und in welche Richtung?, als Pferde, Schlittenhunde, starke Mäuse?

 

Am Platz angekommen, beginnt unser Morgenkreis: eine Geschichte (gerne auch in Fortsetzungen), ein Spiel, Erzählungen vom Wochenende, Geburtstagsfeiern, Ideen und Beobachtungen überhaupt - all das findet seinen Platz im strukturierten Gespräch, an dem sich alle mehr und mehr beteiligen. Hier geht es inhaltlich um die unmittelbare Umgebung, um Veränderungen, um das Erleben jetzt. Es geht genauso um unser Projektthema: ein inhaltlicher roter Faden, der über mehrere Tage oder gar Wochen auf vielfältige Weise ausgestaltet wird.Dann gibt es Frühstück: gleich nach dem Händewaschen an der Waschstation essen wir in gemütlicher Runde das mitgebrachte Frühstück.

 

Beim anschließenden Freispiel wählen die Kinder selbst ihr Spielpartner so wie Ort und Dauer ihres Spiels; sie nutzen Kletterbäume, Totholz zum Bauen, Lehm zum Figuren machen, den Hang zum Kullern, die Kuhle fürs Fangen, das Bachbett für den Weitsprung, den Abhang als Regenrutsche, manchmal auch Seile, Werkzeug, Decken und Tücher. Jetzt ist auch Zeit für Rollenspiele. Dann sind die selbst gebauten Waldtipis oft willkommene Räume. Regelmäßig wird die Freispielzeit ergänzt durch Angebote - auch dieses orientiert am Projektthema - an kleinere Untergruppen.

Die Zeit am Platz endet mit dem gemeinsamen Packen unserer Rucksäcke. Hier helfen die größeren Kinder den jüngeren.

 

Der Rückweg endet mit einem Abschlusskreis am Waldrand. Die ersten Kinder werden zwischen 12.15 und 12.45 Uhr abgeholt. Die anderen Kinder ziehen sich oft müde ins offene Weidentipi zurück, essen und trinken, lauschen noch einer Geschichte. Diese Kinder gehen zwischen 13.00 und 13.30 Uhr nach Hause.

 

Die Planung des Alltags orientiert sich an thematischen Projekten (z.B. Märchenprojekt, Eine-Welt-Projekt, Nussjagd der Haselmaus, Vorweihnachtszeit: wir gehen mit zum Stall) an Festen im Jahresverlauf. Der inhaltlich rote Faden ermöglicht das Lernen in Sinnzusammenhängen und fußt auf einer Jahresplanung, in die Ideen der Kinder mit einfließen.

 

Entscheidenden Einfluss auf die Tagesgestaltung haben die Kinder mit ihren Themen, die sich aus den sich täglich verändernden Bedingungen der Waldumgebung ergeben: jahreszeitliche Beobachtungen, Tiere, Spuren, Begegnungen mit Menschen im Wald...

 

Offenheit für die vielen Aspekte der aktuellen Situation und das flexible Reagieren auf unterschiedliche Bedingungen spielen eine ganz entscheidende Rolle in unserer Arbeit.

 

Frosch hat einfach keine Ahnung, wie man Eis läuft. Jetzt hat er sich wahrscheinlich was gebrochen...
Hier machen wir Zirkus im Wald.
Meinst du, die finden das lecker, die Vögel?
Ach soo, mh, ...
Ist nicht schlimm.

 
 
 

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